TV | Studie: Viel-Surfer schauen auch viel fern

Philips Smart TV Kampagne

Wer viel im Netz unterwegs, sieht auch viel fern. Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher von SevenOne Media im zweiten Teil ihrer Studie, die sie zum Mediennutzungsverhalten der Deutschen präsentieren.

Vor allem für 14-29 Jährige, die ja als „Digital Natives“ aufgewachsen sind, gehöre das Netz zum täglichen Leben: Sie verbringen mit 144 Minuten ein Viertel ihres Medienzeitbudgets im Internet. Aber: Die Netz-Zeit geht nicht zu Lasten des Fernsehens. TV ist für die bis 29-Jährigen genauso relevant: Mit 146 Minuten entfallen 26 Prozent ihres Medienkonsums aufs Fernsehen. „TV | Studie: Viel-Surfer schauen auch viel fern“ weiterlesen

Das TV als Beziehungskiller?

Studie: Fast dreiviertel aller Deutschen schalten täglich den TV für durchschnittlich 222 Minuten ein

Im Ernst? Aber warum nicht? So ein Griff tief in die Boulevardkiste kann auch für den eher kühl strukturierten Techsektor neue Perspektiven bringen. Also: US-TV-Sender Fox, dessen Zuschauer Gerüchten zufolge schlechter informiert sind als Leute, die gar keine Nachrichten gucken, und Mobilfunkmulti Vodafone haben bei Forsa eine Studie zum Verhältnis der Deutschen zu ihrem Fernseher in Auftrag gegeben.

Unsere nationalen Boulevardblätter dampfen deren Ergebnisse gleich mal auf einen ganz leicht sexistsichen Nenner runter: “Repräsentative Forsa-Umfrage: Jede vierte Frau auf Fernseher eifersüchtig”. Was mit uns Männern ist, fragt wieder keiner; zumindest nicht in solchen simplifizierenden Zusammenhängen. „Das TV als Beziehungskiller?“ weiterlesen

Studie: Und täglich schaut man fern – TV ungeschlagen bei der Mediennutzung

Philips Rahmenloser Smart LED-TV 47pfl690

Der Medienkonsum in Deutschland legt weiter zu. Laut der Studie „Navigator Mediennutzung“ sind es mittlerweile knapp zehn Stunden am Tag, die die Deutschen mit Fernsehen, Internet, Radio, Gaming oder Print-Produkten beschäftigt sind. So verbringen die 14- bis 49-Jährigen nun durchschnittlich 16 Prozent mehr Zeit mit Medien als noch vor zehn Jahren.

Nach wie vor liegt Fernsehen dabei deutlich vor den anderen Medien. Im Schnitt sind es 205 Minuten, die die 14- bis 49-Jährigen vor dem TV verbringen – das ist mehr als ein Drittel des gesamten Medien-Konsums. Auf Platz liegt das Nebenbei-Medium Radio mit 149 Minuten. „Studie: Und täglich schaut man fern – TV ungeschlagen bei der Mediennutzung“ weiterlesen

Generation Smart TV: Neue Anwendungen individualisieren das Fernsehen

Philips Smart TV 6000er Serie

Ein kleines Wort steht für große Veränderung auf dem TV-Markt: Ja, um „smart“ geht es. Smart sind Smartphones, die den Handy-Markt komplett umgewälzt haben. Und smart ist die neue Generation der Fernsehgeräte – das wird, so geben sich Branchen-Experten auf der „gfu Insights & Trends“ in Berlin einig, das Fernseh-Verhalten der Zuschauer massiv beeinflussen.

Denn die können mit den schlauen Geräten nicht mehr nur das klassische TV-Programm empfangen, sondern ganz aktiv alles Mögliche an Info und Entertainment über den TV-Anschluss ans (Breitband-)Netz beziehen. Nach individuellen Interessen und Bedürfnissen, über den Zugriff auf Angebote von Videoportalen und Mediatheken, auf soziale Netzwerke wie Facebook oder auf Dienste, die Infos wie Nachrichten und Wetterberichte liefern.

Entsprechend haben wir es hier nun also mit der Generation „Smart TV“ zu tun. Bereits jedes fünfte Fernsehgerät in deutschen Wohnstuben ist ein Smart TV, wie der ZVEI (Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) mit Zahlen aus einer neuen Studie auf der gfu-Veranstaltung erklärte.

Der gfu-Mann Rainer Hecker prognostiziert entsprechend einen Wandel bei der Mediennutzung, der vergleichbar ist mit den Veränderungen, die auf die Markteinführung von Smartphones folgten. Und die waren massiv.

Mehr zur „gfu Insights & Trends“ gibt es nach dem Seitenwechsel in der Pressemitteilung zur Veranstaltung. „Generation Smart TV: Neue Anwendungen individualisieren das Fernsehen“ weiterlesen

IPTV-Quote: Wenn Fernsehen und Internet verschmelzen

Philips Smart TV 8000er Serie

Es gab schon im letzten Jahrtausend Studien, die uns verkündeten, dass durch die Computer-Nutzung vor allem ein anderes Medium verdrängt wird: das TV. Aber ganz so schnell verschwindet Fernsehen als Kuturtechnik auch wieder nicht aus unsererm Leben, weil ein erheblicher Teil der Computer-Nutzung dann doch aus Filme-Angucken besteht und weil Smart TVs fürs Online-Entertainment auf dem Big Screen Inhalte aus dem Netz holen. Oder kurze Video-Clips, wenn’s nicht zu ganzen Filmen reicht. Aber eben nicht mehr Einschalten und davorsitzen, bis Schlafenszeit ist.

Das “nichtlineare Fernsehen” nimmt so überhand, dass auch die mit der Erhebung der TV-Quoten in Deutschland betraute Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) ins Grübeln kommt. Die hat nämlich schon 5100 Messstationen in deutschen Wohnzimmern aufgebaut, damit Werbetreibende und Fernsehmacher wissen, was die Leute denn nun wirklich anschauen und was nicht. Logische Folge: IPTV, also Fernsehen-über-Internet, soll dann demnächst auch mal gezählt werden. „IPTV-Quote: Wenn Fernsehen und Internet verschmelzen“ weiterlesen