Streaming: Philips lässt Bilder von TV zu TV fliegen

treaming: Philips lässt Bilder von TV zu TV fliegen

Früher war die Fernsehwelt einfach: Im Westen sendeten ARD und ZDF, abends war Sendeschluss, ein Testbild flimmerte durch die Nacht. Auch in der DDR wurde eingeschränkt TV geguckt. Bilder waren schwarzweiß, zum nur selten nötigen Umschalten stand selbstverständlich Vati vom Sofa auf. Familien besaßen allenfalls einen Fernseher, und der stand im tabernakelgleichen Fernsehschrank.

Heute ist die Fernsehwelt smart. So smart, dass Englischkenntnisse von Nöten sind, um alle Möglichkeiten des TV-Konsums auszuschöpfen. Besitzern von Philips Smart TVs sollten die Begriffe MyRemote, Smart Screen, WiFi Miracast und nun auch Multiroom leicht von der Zunge gehen. Die Begriffe umreißen nämlich die Freiheiten des Fernumschaltens und Streamens – was das Fernsehzimmer und den Fernsehrschrank, ja sogar das Sofa verzichtbar macht.

Ab voraussichtlich Sommer können aktuelle Smart TVs das Fernsehbild nun auch von Philips TV zu Philips TV kabellos übertragen. Den Bildschirm des Mobilgerätes auf den TV schicken lässt sich bereits von Tablets oder Smartphones (mit Android ab Version 4.2), und zwar per WiFi Miracast. Seit letztem Jahr geht es mit iPhone oder iPad auch in der umgekehrten Richtung, vom TV aufs Mobil-Gerät („WiFi Smart Screen“).

Und nun also direkt auf einen zweiten, großen Bildschirm. Das Fernsehbild wird dabei von einem Master genannten Hauptgerät auf den zweiten Fernseher (Client) gestreamt, von einem Zimmer zum anderen.

Kein Mensch muss mehr eine Werbepause abwarten, um sich kurz vom Fernseher zu verabschieden. Nein, er kann das Bild auf seinem Tablet oder Smartphone gleichsam durchs Haus tragen, was immer der Grund seiner Abwesenheit von dem Gerät beispielsweise im Wohnzimmer ist. Und kann dann nahtlos auf dem TV im Schlafzimmer das Geschehen weiter verfolgen

Das kann nützlich sein, bewegt sich der Zuschauer während des TV-Schauens von Raum zu Raum, vielleicht, weil er multitaskingfähig Hausarbeiten nebenher erledigt. Oder er will etwa den Schluss einer Sendung nicht verpassen, aber nicht auf der Couch vor lauter Müdesein eindämmern. Möglich ist vieles, wie wir sehen. Am meisten hilft die neue Funktion Multiroom aber bestimmt demjenigen, der nicht in jedem Raum über einen Anschluss ans Kabelnetz oder die Satellitenanlage verfügt.

Und wen er sich dann noch die zweite Skykarte spart, jubelt er sicherlich laut über so viel hilfreiche Innovation.

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