[Forschung] Musik und Gehirnwellen im Rhythmus

Philips O'Neill The Crash Kopfhörer: Fussballer spielen besser, wenn sie gleichzeitig dieselbe Musik in den Ohren haben

Johanna Sänger forscht am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und hat dort gerade ihre Doktorarbeit vorgelegt: „Cortical phase synchronization and interbrain connectivity in interpersonal action coordination“. Ach, das. Wenn Leute zuammen was machen und Musik oder sonstwie Rhythmus im Spiel ist und sich die Gehirnwellen und sonstige -aktivitäten dieser Leute dann synchronisieren.

Bei Bands und Orchestern kommt das gerne mal vor, oder im Sport. Und das hat Doktorandin Sänger eben nachgemessen. Damit wir mal belastbare wissenschaftliche Daten dazu haben. So Ähnliches haben andere Gehirnforscher zuvor auch schon angedeutet, dass bei Musikern, Ruderern, ja selbst bei Fussballern durch gemeinsam erlebte Musik die Synchronisation im Handeln verbessert würde.

Doch wirklich, man hat herausgefunden, dass Fußballer besser spielen, wenn sie gleichzeitig dieselbe Musik in den Earplugs haben – z.B. durch Radio-Übertragung – während sie schlechter spielen, wenn sie unterschiedliche, nicht im selben Rhythmus erklingende Musik hören.

Das sollten uns zu denken geben. Oder wir sollten unsere Stereoanlage weiter aufdrehen, damit die Nachbarn mehr mit uns im Einklang… Nein? Nicht? Ja, ok, aber wenigstens haben wir eine wissenschaftliche Grundlage dafür. Das müssen wir also nicht zwingend durch weitere Experimente erhärten.

[via] [Photo: Philips O’Neill / The Crash]

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