IFA 2013: Philips-Manager Wiebo Vaartjes plaudert auf Sardinien über Sound und neue Gadgets

Wiebo Vaartjes, CEO of Philips Lifestyle Entertainment, im Interview bei der IFA Global Press Conference auf Sardinien

Man kann Urlaub machen im sardischen Cagliari – oder spannende Gesprächspartner finden, die zur Global Press Conference der IFA angereist sind mit Tech-Neuheiten und Innovationen im Gepäck. Wiebo Vaartjes zum Beispiel. Der Chef von Philips Lifestyle Entertainment steht entspannt plaudernd im Forte Village Resort – und scheint nur auf meine Fragen gewartet zu haben.

Wow, das sind ja mal coole Geräte hier am Ausstellungsstand. Diese Boxen sind echt der Hammer …
Ja, das sind die neuen Fidelio SoundSphere. Die Lautsprecherboxen holen sich die Musik drahtlos durch die Luft.

Der Retro-Style passt ja sogar neben den futuristischen Philips-Fernsehern richtig gut ins Bild …
Ja. das Design wurde bei Philips im belgischen Leuven entwickelt und ist super cool, richtig was zum Hingucken.

Und da steckt sicher ordentlich Technik drin …
Absolut. Diese Boxen sind bei weitem nicht nur ein Design-, sondern vor allem auch ein Tech-Statement – das muss man auf alle Fälle sagen. Wir haben geschlagene sieben Jahre daran entwickelt.

Will heißen?
Präzise Wiedergabe, unverfälschter Klang. Das ist maximierte Klangqualität. Zum Beispiel sitzen die Hochtöner des Zweiweg-Systems ganz oben in den Spitzen, die Bass-Lautsprecher unten im Holzgehäuse.

Wird es auch neue Fidelio-Kopfhörer geben?
Ja, wir bauen unser Portfolio an Headphones ständig weiter aus. Und das nicht nur bei Fidelio oder O’Neill, sondern auch in anderen Bereichen.

Also etwa auch die Citiscape-Range?
Ja, hier haben wir einige ausgesprochen interessante Produkte für urbane Lifestyler, wie man am Stand sehen kann. Zum Beispiel mit Bezug aus Jeans.

Und wie rüstet sich Ihre Sparte für den anhaltenden Mobile-Boom? Hier bei der Global Press Conference wurde ja anhand verschiedener Studien gezeigt, dass der Mobile-Bereich brummt und bald auch mehr Tablet-Computer verkauft werden als TVs.
Wir sind nicht im Tablet- oder Smartphone-Markt, haben aber eine sehr starke Position als Anbieter im Bereich der „App-enabled accessories“, also appfähiges Zubehör. Da haben wir Spannendes in der Pipeline.

So wie die Smart-Gadgets, zum Beispiel InRange AEA1000, die Sie 2012 bei der IFA gezeigt haben? Was kommt denn als nächstes?
(Grinst) Lassen wir uns überraschen. Aber ich kann Ihnen versprechen, dass wir sehr viel Innovationskraft haben. Nehmen wir zum Beispiel mal meinen Favoriten hier – die Soundbar HTL9100 mit abnehmbaren Boxen liefert Surround-Sound on Demand.

On Demand? Bei Boxen?
Ja, perfekter Sound, auf die verschiedenen Bedürfnisse ausgerichtet. Und zwar kabellos. Die Surround-Lautsprecher des Systems können abgemacht und nach Wunsch im Raum aufgestellt werden. So hat man im Handumdrehen echten Rundum-Kino-Sound.

Und das zeigt auch, dass Sound ja nicht nur für Lifestyle Entertainment wichtig ist, sondern auch fürs Fernseh-Erlebnis. Wie geht die Zusammenarbeit mit TP Vision weiter?
Wir arbeiten wie gehabt auch in der Zukunft sehr eng zusammen. Ich arbeite schon seit 20 Jahren mit Maarten de Vries zusammen, dem TP Vision CEO. Das ist sehr hilfreich …

Gibt es dann vielleicht bald mal einen Fidelio TV?
(Lacht) Nein, davon würde ich nicht ausgehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.