Twitter und TV leben in Symbiose

Twitter und TV leben in Symbiose

Na also. Nicht nur im Tier- und Pflanzenreich sind Symbiosen eine gute Idee, die allen Beteiligten etwas bringt (sonst wär’s ja auch keine Symbiose). Auch die Daten- und Telekommunikationswelt profitiert davon. Aktuelles Beispiel, durch eine britische Studie untermauert, ist die zwischen Twitter und dem Fernsehen.

Twitter-Nutzer wissen aus eigener Erfahrung, wovon die Rede ist, die harten Zahlen der Studie illustrieren die allabendliche Alltagserfahrung. 40 Prozent aller Tweets werden nämlich zur “Prime Time”, zur besten Fernsehzeit am Abend verschickt, mit echten Traffic-Spitzen, wenn die Spannung auf dem Bildschirm gipfelt.

Prompt gehen Sender dazu über, ihre Sendungen gleich mit #Hashtags zu versehen, was deren Popularität nachweisbar erhöht. Im Vereinigten Königreich findet mittlerweile über 90 Prozent der öffentlichen Konversation über Fernsehen auf Twitter statt; mehr als 60 Prozent der dortigen Twitter-User nehmen daran teil.

Besonders intensiv wird das 140-Zeichen-Gespräch dann, wenn auch Prominente daran teilnehmen, sowie zu Beginn und Ende einer Sendung. Dabei ist die Gesprächswolke unabhängig von Sendekanal und -zeit, wie die Studie feststellte.

Auch interessant: Während der Casting-Show “X-Factor” erhielt der spätere Gewinner von Anfang an mehr Resonanz unter den twitternden Zuschauern als seine Mitbewerber(innen) – kann man die Jury demnächst also crowdsourcen?

Angesichts dieser Ergebnisse muss es auch nicht verwundern, dass Hersteller von Smart-TVs die Twitter-Funktionalität bereits voll in das Entertainment-System integriert haben, und zwar per Social App.

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