Sharetape: Zurück zur Kassette (mal wieder)

Sharetape: Zurück zur Kassette (mal wieder)

Sie ist einfach nicht totzukriegen, die gute alte Audio-Kassette – jetzt soll ein Produkt namens Sharetapes an dem Gedanken anknüpfen, dass man seinen Freunden Bänder mit der eigenen Lieblings-Musik bespielt.

Natürlich wäre das ziemlich anachronistisch, also nutzt Sharetape alles, was es so an digitalen Tricks gibt, um das Kassetten-Feeling wieder hinzubekommen.

Die Sharetapes sind selbst lediglich flache Karten, die nur vom Aussehen her nostalgisch sind – hat man für 7 Dollar ein Fünferpack erstanden, kann man sie auf der Website des Anbieters mit Playlists von Spotify, YouTube und ähnlichen Anbietern „bespielen“.

Dieses Bespielen sieht so aus, dass die Karten die entsprechenden Informationen als NFC-Daten und QR-Codes erhalten. Verschenkt man die Sharetapes dann, kann der Empfänger die entsprechenden Informationen über sein Smartphone aus dem Internet ziehen und sich anhören, ob der Schenkende auch nur einen Funken von Geschmack besitzt.

Nun kann man Playlists zwar mühelos auch auf anderem Wege verschicken, aber die Idee mit der Pseudo-Kassette hat schon was – zumindest kann man zu einem überschaubaren Preis ein handfestes Geschmacksstatement abgeben.

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