Studie: Schlank durch Fernsehen

Studie: Schlank durch Fernsehen- oder: Schlank trotz Fernsehen

Ich muss vorausschicken: Die Überschrift ist sehr stark zusammengefasst. Man könnte auch sagen: Schlank trotz Fernsehen. Was Wissenschaftler um Dieuwerke Bolhuis von der niederländischen Wageningen Universität herausfanden, ist trotzdem Anlass zur Hoffnung für die Millionen von Couchbewohnern der westlichen Hemisphäre.

Der in Vergleichgruppentests nachgewiesene Trick um bis zu 30 Prozent weniger Kalorien zu sich zu nehmen, ist eigentlich ganz einfach. Kleinere Portionen, und vor allem kleinere Häppchen (oder Bissen, oder Schlucke) machen schneller satt.

Das lässt sich zuhause einfach nachvollziehen, etwa, indem man sich angewöhnt, die Chips vor dem TV auch wirklich einzeln zu verspeisen. Oder nicht immer beide Backen vollzustapeln, damit man ungestörter auf den Bildschirm starren kann. Oder nur halbe Portionen aus den Kühlschrank zu holen, und den Rest eben erst in der nächsten Werbepause.

Nicht wahr, jetzt sind wir doch froh, dass wenigstens in den Niederlanden Wissenschaftler Dinge erforschen, die auch wirklich für uns alle von Nutzen sind. Higgs-Boson und kalte Fusion gut und schön, aber das mit den Fernseh-Kalorien ist ja wohl wirklich ein Problem, das uns alle betrifft.

Danke nochmal dafür nach Wageningen.

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