
Nie war Fernsehen schöner – und interaktiver: Im Zeitalter von Omnivernetzung, Smartphone-Fieber sowie boomenden Social Networks gibt sich auch der geneigte Fernsehzuschauer in deutschen Wohnstuben immer interaktiver. Wie eine neue Bitkom-Studie belegt, surft fast die Hälfte aller Fernsehzuschauer während des Fernsehens im weltweiten Netz. 23 Prozent der Befragten nutzen die beiden Medien sogar häufig parallel, 25 Prozent geben an, dies hin und wieder tun.
Kaum verwunderlich wird insbesondere auf mobilen Geräten à la iPhone oder iPad zeitgleich zum Fernsehen gesurft. Das am häufigsten zum “Telewebbing” genutzte Gerät ist laut der Untersuchung mit 58 Prozent ein “mobiles Notebook”, gefolgt vom “Desktop PC” mit 46 Prozent – das ist insofern interessant, da Insider dieser Tage ja stets von der “Post-PC”-Ära sprechen, womit insbesondere das Ende des klassischen (immobilen) Desktop-PCs gemeint ist. Gemäß der Studie kommen Mobiltelefone mit sieben Prozent und “kleine Netbooks” mit sechs Prozent parallel zum Fernsehkonsum zum Einsatz.
Bisher nutzt erst ein Prozent der Befragten das Web direkt mit einem onlinefähigen Fernsehgerät, so dass TV-Bilder und Internet-Inhalte gleichzeitig auf dem Fernsehbildschirm angezeigt werden. Auch wenn die Geräte meist noch getrennt sind, geht es oft um dieselben Inhalte. User geben in Foren Live-Kommentare zu Fußballspielen ab, recherchieren bei Wikipedia oder imdb.com über den Film, den sie gerade schauen oder unterhalten sich mit Freunden via Chat oder Videotelefonie über das laufende Programm.
Foto: BradleyPJohnson via Flickr/cc





Tja Leutchen, das nennt man dann wohl Medienkonvergenz. Internet und Fernsehen passen eben doch zusammen. Wenn auch auf unterschiedlichen Geräten. Die tatsächliche Nutzung des Internet über den Fernseher kommt aber auch in die Gänge. Un damit Video on demand etc! Gruss, Frank
Was bitte ist ein Mobile Notebook? Oder besser gefragt: Was ist ein nicht-mobiles-Notebook?
@berkorb Well, das ist in der Tat eine schräge Formulierung, aber so nennen das eben ie Urheber der Studie, also die altehrwürdige Bitkom… ;)