
Bügeln! Wer bügelt schon gerne? Obwohl… ein Freund von mir verbringt ausdauernde Stunden am Bügelbrett, um sein Büro-Outfit klarzumachen. Und hört ausgesprochen seltsame Musik dazu. Oder sieht sich ausgesprochen seltsame Filme dabei an. Ob das gesund ist?
Alle anderen geben sich entweder dem Faltenchic hin oder greifen zu Textilpflege-Hightech. Nur, dass Digitales hier nur begrenzt zum Erfolg führt. Begrenzt im Sinne von gar nicht. Statt dessen muss dafür Technologie ins Bild, die bereits auf Generationen erfolgreicher Anwendungserfahrung zurückschauen kann: Dampfkraft. Da drängen sich sofort rasende Lokomotiven oder stolze Transatlantik-Liner ins Gedächtnis, aber wir waren ja noch gar nicht mit der Hausarbeit fertig.
Also erst mal ein Dampfbügeleisen. Und auch diese Technik hat seit den Zeiten des weisen Heron von Alexandria einiges an Verfeinerung erfahren, was man am konkreten Beispiel des PerfectCare Dampfbügelsystems aus dem Hause Philips sehr schön sehen kann. Konstante 130 Grad Laufflächentemperatur, 120 Gramm Dampf pro Minute, maximaler Druck 6 bar, der Tank fasst 1,5 Liter, das reicht für 2 Stunden Powerbügeln.
Das PerfectCare-Eisen lässt buchstäblich nichts anbrennen (auch nicht beim Herumstehen auf dem Bügelgut), schaltet sich bei Nichtbenutzung selber ab und entkalkt sich auf Wunsch selber. 2400 Watt wären für eine Heim-Stereoanlage etwas überdimensioniert, sind im konkreten Fall des High-Tech-Büglers allerdings genau richtig. Seide, Leinen, Baumwolle, Synthetik … auch Cashmere, Mohair, Alpaca und Angora wird da zuverlässig entkrumpelt. Klar, dass da im Inneren des Bügelmaten nicht nur roher Dampfdruck, sondern auch aktuellste Prozessortechnik ihren Dienst tun. Was in Kombination auch noch Strom spart, an die 10 Prozent, im Direktvergleich mit konventionellen Dampfbügeleisen, ohne dieses „Perfect“.
So gesehen steht das Bügelerlebnis nun breitesten Bevölkerungsschichten offen, bei einem empfohlenen Verkaufspreis von gerade mal 299 Euro. Umgerechnet auf durch Low-Tech-Eisen verbrannte Klamotten oder durch Knitterfalten geplatzte Geschäftsabschlüsse ist das eine völlig akzeptable Investition. Bonus: Das Ding sieht ja wohl aus wie direkt von der Brücke des schnellen Raumkreuzers Orion VIII gepflückt. Retrofuturistisch. Und das ist eigentlich unbezahlbar.
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Mehr zur IFA 2011 auf TheBlueWig könnt ihr hier nachlesen.
Philips @ IFA 2011: Der niederländische Konzern zeigt PerfectCare auf der IFA 2011 in Berlin vom 2.9. bis 7.9.2011 in Halle 22.





Also ganz ganz ehrlich. Ich bügel leidenschaftlich gern, und bin auch immer wieder auf der Suche nach einem neuen heißen Eisen!