[IFA] Die Gegenwart kommt ins Badezimmer: Philips Sonicare Diamondclean USB-Zahnbürste

Philips Sonicare Diamondclean HX9332/05

Wie haben wir das so lange ausgehalten? Zähneputzen ohne USB ist wie… da fällt mir jetzt kein passender Vergleich ein. Die HX9332/05 von Philips bringt aber nicht nur die lang vermisste Reisekompatibilität mit der zentralen Steckerschnittstelle unserer Zeit, sondern auch die ganze Eigenschaften-Palette, die zeitgenössische, gehobene Zahnpflege einfach voraussetzt.

Wenn man das Ding am Notebook aufladen kann (alternativ zum „klassischen“ Netzteil), ist das ja gut und schön, aber erst durch die patentierte Schalltechnologie kommt die Tiefenreinigung der Zahnzwischenräume mit an den Start. Die Bürste bürstet also nicht nur (was sie ja auf jeden Fall mindestens leisten muss), sondern spült auch feinzerblubberte Zahnpasta überall dorthin, wo die (mikroskopisch betrachtet) groben Borsten nicht hinkommen.

Klar ist der Kopf angewinkelt, klar sind fünf Bürst-Stufen (Clean, White, Polish, Gum Care, Sensitive) wählbar, klar unterstützt ein integrierter Timer beim Reinigungsplan der vier Mundquadranten von je 30 Sekunden und einem Gesamt-Zahn-Workout von zwei Minuten, klar ruht die Sonicare bei gelegentlicher Nichtbenutzung wahlweise im geschmackvollen Reiseetui oder im mitgelieferten Ladeglas… doch wirklich. Ein Ladeglas. Kann man alternativ auch zum Nachspülen verwenden. Aber bitte nicht im Hotel stehen lassen, ja?

Philips Sonicare Diamondclean HX9332/05

Bei so viel dentalem Overkill wundert es nicht, dass der Hersteller doppelt so weiße Zähne im Vergleich zu einer steinzeitlichen Hand-Zahnbürste in Aussicht stellt. Da sind die unverbindlich empfohlenen 199,99 €uro kein utopischer Zahlenwert, ein iPhone kostet schließlich schon mal deutlich mehr, und dessen Wirkung auf die Zahngesundheit liegt ja wohl weit unter jeder physikalischen Nachweisbarkeitsgrenze. Das muss man sich mal klarmachen. Bei so viel Dental-Hightech könnte einem doch glatt das Wasser im Mund zusammenlaufen.

In der nächsten Produktversion würde ich mir dann aber trotzdem zu den bereits vorhandenen Technofuturismen ein eingebautes und auf Knopfdruck ausfahrbares Lichtschwert wünschen. Um nämlich notfalls den Zahnarzt damit in Schach halten zu können, falls dieser wider Erwarten an den schallblubbergereingten Zähnchen etwas zu Mäkeln oder gar zu Bohren findet. Wovon wir aber im Moment nicht ausgehen, nicht wahr?

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Philips @ IFA 2011: Der niederländische Konzern zeigt die Sonicare Diamondclean Schallzahnbürste auf der IFA 2011 in Berlin vom 2.9. bis 7.9.2011 in Halle 22.

2 Antworten auf „[IFA] Die Gegenwart kommt ins Badezimmer: Philips Sonicare Diamondclean USB-Zahnbürste“

  1. Oha, Diamondclean heisst diese neue Hitec-Zahnbürste. Da müssen die Beisser nach der Zahnreinigung ja bestimmt wirklich glänzen ;))))))))))

  2. Die „ganze Eigenschaften-Palette, die zeitgenössische, gehobene Zahnpflege einfach voraussetzt“. Und das in Kombi mit „der zentralen Steckerschnittstelle unserer Zeit“. Könnte also doch noch hinhauen mit den schönen Zähnen.

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